Reiseblog

(powered by Christian)

Eindrücke der Reise vom "Prinzen auf der Erbse": das Hotel, die Betten, der Service, der Tag, die Leute, die Route und noch viel mehr: investigativer Journalismus über die täglichen Befindlichkeiten.



Reisetag

Samstag, 5. September 2009

 

Der Flieger ersmal 1 Stunde auf dem Rollfeld in Frankfurt umhergeirrt, dann den Anschluss in London verpasst und am Ende 2 Stunden später mit dem nächsten Flieger in L.A. gelandet.

Harley Davidson / Hollywood

Sonntag, 6. September 2009

 

Der heutige Tag stand ganz unter dem Motto „Shoppen bis die Karte glüht". Heute haben wir bereits zeitig unser Hotel verlassen und sind insgesamt vier Harley Händler angefahren. Das ganze hat dann bis spät Nachmittag angedauert. Das Ergebnis war, dass wir sämtlich Klamotten zum Motorradfahren zusammen hatten. Um den Tag dann abzurunden haben wir dann noch einen Abstecher nach Hollywood gemacht. Das ganze war davon begleitet, dass der Strom vom Navi ausging und wir im Blindflug durch LA geflogen sind. Das mussten zwei Radlfahrer fast mit ihrem Leben bezahlen.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 8 Karsten: 7 (sehr müde) Mutschi: 9

Der Tag wird heute abgerundet mit einem kulturellen Höhepunkt im Hooters

Sun, Beach & Eingabegerät

Montag, 7. September 2009


Der heutige Tag stand unter dem Motto „Cruisen durch Downtown, Musclemen am Venice Beach und Eingabegerät".
Wenn sich nun jeder fragt was er denn mit dem „Eingabegerät" die ganze Zeit hat, werde ich dies in unserer neuen Rubrik „Anekdoten des Tages" noch weiter ausführen. Nach einem gelungen Frühstück im Starbucks ging es ohne Zwischenstop, (wie sollte es auch anders sein) direkt zu Eagle Rider. Warum heute schon wieder werden sich ein paar interessierte Leser fragen! Ganz einfach: Bei der Planung wurde leider vergessen, dass wir in Amerika sind und sämtliche Steckverbindungen natürlich auf das amerikanische Niveau angepasst werden müssen. :-) Nachdem wir diese Hürde durch ein paar Einkäufen gemeistert hatten, stand dem Cruisen mit unserem Jeep am Venice Beach nichts mehr im Wege. Bei einem kleinen Spaziergang am Venice Beach konnten wir neben dem bunten Treiben die brühmten Musclemen bestaunen (siehe Fotogalerie). Kurz entschlossen sind wir dann die Küste Richtung Süden weitergefahren und entdeckten einen chilligen Strand nachdem anderen. Da wir keine Badeklamotten an Bord hatten sind wir leider somit nicht in den Genuss gekommen das tosende Wasser zu genießen :-(. Aufgrund dieser Situation haben wir uns dann entschlossen einen Abstecher in die Downtown zu machen. Da heute in USA ein National-Feiertag ist waren wir fast die Einzigen die in der Stadt unterwegs waren. Natürlich waren auch alle Geschäfte geschlossen. Aber auch so was bringt echte Biker nicht aus der Ruhe.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 8 Karsten: 8 Mutschi: 8
Anekdote des Tages (neue Rubrik):
Wir waren bei Eagle Rider. Viele Harley's stehen um uns rum. Wir haben versucht ein technisches Problem zu lösen, da an unserem Navi ein europäischer Stecker war. Wir suchten den Stecker an der Road King (große Harley :-) mit ganz vielen Knöpfen). Karsten fuchtelt aufgeregt mit den Armen, ich hab das Eingabegerät gefunden ich habe es gefunden das Eingabegerät. Wir schauten ihn verdutzt an. Wir konnten ihn einfach nicht verstehen. Irgendwann hatten wir dann gemerkt, dass er immer mit den Finger auf das eingebaute Radio in der Harley gedeutet hat. Nun wurde uns alles klar, Karsten hat mit Eingabegerät das Radio gemeint. Ist aber auch ganz logisch Eingabegerät für die Musik :-). Wir werden noch viel Spaß zusammen haben, dass ist auf jeden Fall sicher.

 

Und hier geht es zum gesprochenen Wort

Jetzt geht's los

Dienstag, 8. September 2009

 

Endlich der Tag ist gekommen an dem wir in die Freiheit des Asphalts eintauchen werden. Heute haben wir zwar mit einer kleinen Verspätung von einer Stunde unsere Bikes bei Eagle Rider übernommen, aber das konnte uns die Freude auch nicht nehmen. Und hier die Liste der Bikes: Cheffe: Electra Glide Heppee: Softail Heritage und der Mutschi: Fat Boy. Mir wurde allerdings von den anderen Teilnehmern erklärt, ich sollte die Fat Boy nehmen, da ich das breiteste Hinterteil habe. Ich lass dies jetzt mal an dieser Stelle unkommentiert stehen.
Außerdem möchte ich heute besondere Grüße an unseren treuesten Leser schicken: Herr Chrislie. Weiter so :-)!!!
Aber nun wieder zurück zur Freiheit, nachdem wir nun unsere Gepäcktaschen gepackt hatten und sämtlich Knöpfe erklärt bekommen hatten, ist nun das erste mal der satte Klang unserer V-Twin Motoren in unseren Ohren ertönt. Ja nur so und nur so kann Freiheit klingen (verstehen nur Männer :-)). Nun ging es endlich los, auf in Richtung Palm Springs. Nachdem wir einige Highways hinter uns gelassen hatten und L.A. somit verlassen haben ist der Duft der Freiheit in unsere Nase gestiegen. Oder waren das die Farmen (Kühe zu tausenden) ich weiss es auch nicht mehr genau aber egal. Wir sind an hunderten von Windparks vorbeigefahren bis wir dann nach ca. 245 km in Palm Springs angekommen sind. Nach einem kurzen Check In sind wir auf das Zimmer haben uns die Klamotten vom Leib gerissen und ab in den Pool. So das war es wieder mal für heute ich hoffe die Berichterstattung belustigt Euch und Ihr kommt gerne auf unsere Seite wieder zurück.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 9 Karsten: 10 Mutschi: 8
Anekdote des Tages:
Ein Verbremser ohne Folgen mit und über Mutschi. Kaum hatten wir das Zentrum der Inbrunst (Eagle Rider) verlassen, also ich schätze mal wir sind bereits 4 km gefahren, hätte die Fahrt ein jehes Ende nehmen können. Durch eine spontane Richtungsänderung musste der Tross (Cheffe, Heppee, Mutschi) eine scharfe Bremsung hinlegen. Dabei rutschte beim Mutschi der hintere Reifen weg, man könnte fast sagen er kam quer daher, aber durch die blitzschnell Reaktion und das Fahrgeschick von Mutschi entspannte er diese Situation im Handumdrehen; somit konnte nach einem kleinen Schrecken die Fahrt wieder unaufhaltsam weitergehen.

Der Fön schlägt zurück

Mittwoch, 9. September 2009

 

Ja was soll ich Euch heute berichten. Es war ein ereignisreicher Tag, die Eindrücke sind wie ein Dauerfeuer auf uns eingeschlagen.
Angefangen mit hunderten von Windrädern, Bergen, Seen und Landschaft, Landschaft und nochmals Landschaft. Leider muss ich Euch heute gestehen, dass ich ziemlich kaputt bin und die Kreativität irgendwie auf der Straße geblieben ist. Aber wäre dies nicht verwunderlich nach ca. 530 km. Der heutige Tag war zugleich die längste Etappe dieser Tour und ich kann Euch sagen wir leben noch :-). Ja und da war ja dann auch noch dieser Fön der ständig ins Gesicht geblasen hat. Also wenn Ihr einen live Eindruck von unserer Etappe bekommen möchtet dann geht Ihr jetzt ins Bad und holt Euch Eueren Fön. Den Fön dann auf die stärkste Stufe stellen und immer fest ins Gesicht halten (Bitte liebe Kinder nicht nachmachen ist nur was für Erwachsene). Allerdings war das erst die Vorstufe (45° C) in den Backofen. Ja genau, und da war dann auch noch ein kleines Tankstellen Problem, was da heißt ein Teilnehmer (wird jetzt nicht verraten welcher Teilnehmer) ist mit dem letzten Tropfen Sprit in die Tankstelle gerollt. Auch dieses Problem haben wir gemeistert. Jetzt könnte man sagen, das wäre gar kein Problem, allerdings muss man dazu wissen, dass es in den USA nicht an jeder Ecke und nicht in jedem Dorf eine Tankstelle gibt. Hier passt ein Zitat eines Teilnehmers: „Sollten hier tatsächlich Ausserirdische gelandet sein, so verstehe ich, dass die gleich wieder weg sind"
Heute schliesse ich diesen Artikel mit einem Spruch: „Heute ist nicht aller Tage, ich komme wieder keine Frage!"
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 9,5 Karsten: 10 Mutschi: 9,9
Anekdote des Tages:
Die Anekdote des Tages ist leicht erzählt. Allerdings muss man dazu wissen, dass wir eine feste Fahrordnung haben (sind ja schließlich aus Deutschland) :-). Erste Position: Cheffe Zweite Position: Heppee Dritte Position: Mutschi. So nun brauchen wir noch die Akteure: Polizei & Mutschi :-). Mutschi wollte auch mal ganz vorne Fahren, ja ich weis schöne Rücken können auch entzücken. Also was kommt jetzt, jeder kann es sich schon denken, bei einem Speed Limit von 70 gibt Mutschi mal so richtig Gas (85 mph), allerdings hatte er nicht gemerkt, dass hinter ihm die Polizei fährt :-(. Er überholt Heppee den Cheffee und einen LKW und noch einen LKW und noch einen LKW. Den Gesetzeshüter schön im Rücken. Natürlich haben sich die anderen Teilnehmer fast tot gelacht und jederzeit damit gerechnet, dass er jetzt fällig ist, aber er hatte Glück den Polizisten war es wohl zu heiß und liessen ihn ziehen :-). „Bin halt doch ein harter Hund und schrecke selbst vor dem Gesetzeshüter nicht zurück. Es lebe die Freiheit."

Der Sturz

Donnerstag, 10. September 2009

 

Nein es ist niemand gestürzt und nein wir haben uns auch nicht angezickt und nein wir haben auch unseren Guide nicht vom Thron gestürzt. Aber kein Mensch hat mir gesagt, dass es auf unserer Tour regnet :-(. Wie jeden Tag sind wir zeitig aufgestanden. Jeder hat sich den Temperaturen entsprechenden gekleidet. Also weniger ist mehr, bei 45 Grad da können die T-Shirt's gar nicht zu klein sein. Ein oder zwei Teilnehmer haben sogar darüber nachgedacht Oberkörper frei zu fahren. Anschließend wurden sämtliche Lüftungsschlitze an den Harley Jacken noch geöffnet und schon konnte es los gehen. Heute wurden wir von einem Stimmungsbild in das nächste gerissen. Ob rotsandiges Gebirge, unendliche Weiten mit Steppencharakter oder kräftig grüne Wälder. Ein Eindruck jagte heute den anderen das ganze von einem blau weißen Himmel begleitet. Ja bis es auf einmal blitzte, tröpfelte und die Temperaturen auf ca. 19 Grad abgefallen sind. Dieser Temperatursturz war nicht so geplant. Wir konnten es alle nicht glauben, aber wir mussten der Realität ins Auge schauen und haben uns zu einer Zwangspause an einer typischen amerikanischen Tankstelle entschieden. Nach einer Stunde ging es dann endlich weiter und wir konnten unser Ziel fast trocken noch erreichen.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 9 Karsten: 9 Mutschi: 9
Anekdote des Tages:
Ein Teilnehmer hat vor zwei Wochen über einen Barbier in irgendeinem Ort was gelesen. Okay was liegt näher diesen Ort zu suchen. Dank Internet und der heutigen Technik ja kein Problem. Zwei Teilnehmer haben sich sofort spontan bereit erklärt sich von dem Herren, der 82 Jahre jung ist, rasieren zu lassen. Okay auch noch in Ordnung, da die zwei Teilnehmer echt eine Rasur nötig hätten. Der Ort wurde tatsächlich gefunden und zwar handelt es sich um Seligman. So nun nur noch den Barbier finden. Gesagt getan, was will man mehr. So nun kommt die Rasur, allerdings konnte diese nicht ausgeführt werden, da der berühmte Barbier (Angel) heute nicht anwesend ist. Wie nicht anwesend, hat er vielleicht heute Ruhetag oder Urlaub vielleicht ist er ja auch krank. Nein alles entsprach nicht den Tatsachen, sondern der 82 jährige Rasierer war heute auf einer Beerdigung (nicht die Beerdigung von ihm) und kommt erst morgen wieder. Also hieß es wieder „Selbst ist der Mann".

Der große Graben

Freitag, 11. September 2009

 

Heute ging es gemütlich los, da wir keine Eile hatten, weil wir heute nur ca. 270 km vor uns hatten. Nach einem ausgiebigen :-) amerikanischen Frühstück hat sich die Karavane wieder in Bewegung gesetzt. Als grosses Highlight hatten wir heute den Grand Canyon im Visier. Gesagt getan nach einigen Meilen hatten wir es geschafft, wir standen wohl vor dem eindrucksvollsten Naturmonument was wir je gesehen hatten. Es wurden zig Bilder geschossen und unzählige Videoaufnahmen gedreht. Die Begeisterung war groß und irgendwie bekam keiner den Mund mehr zu. Ein wahres Naturschauspiel was wir jeden mal wärmstens empfehlen können. Wir starteten von einem Aussichtspunkt zum anderen durch und immer die selbe Prozedur: Parkplatz suchen, Bike absperren, Jacken und Helm runter, da die Hitze ja heute wieder drückt, kurze Orientierung und ab zum Foto machen. Dann das ganze wieder anders rum Jacken und Helm wieder anziehen, Bikes aufsperren und endlich wieder ein paar Meter zum nächsten Aussichtspunkt fahren. Irgendwann hat dann ein Teilnehmer unseren Cheeff gefragt ob das hier jetzt eine Bike-Tour ist oder ob wir heute Wandertag haben. :-) :-) ;-) Die Reaktion kann ich hier leider nicht wieder geben da wir eine jugendfreie Redaktion sind. Ja und dann kam der Zeitpunkt wo es hieß ab Richtung Hotel. Um zu unserem Hotel zu kommen mussten wir durch super schönen Landschaften mit tollen Kontrasten. Da diese Eindrücke schwer zu beschreiben sind empfehle ich Euch einfach in der Rubrik Tourfotos Euch selber ein Bild zu machen. An dieser Stelle möchte ich Euch für die zahlreichen Kommentare danken und Euch auffordern „Weiter So, denn der Applaus ist das Brot des Künstlers" .
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 10 Karsten: 10 Mutschi: 10
Anekdote des Tages:
Die Anekdote des Tages ist leicht und schnell erzählt. Ich schreib mir hier die Finger wund und die anderen beiden Säcke schnarchen mir hier ein Duett vor. Aber so ist das halt mit alten Herren die brauchen schließlich ihren Schlaf. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine „Gute Nacht, schlaft schön und träumt was schönes" Euer Mutschi

Cowboy feeling

Samstag, 12. September 2009

 

Heute haben wir mal einen Ruhigen gemacht und einen kurzen Trip eingelegt. Es handelte sich um ca. schlappe 130 Meilen und ein Pass. Das ganze endete in Utah. Zwischendurch haben wir noch ein paar Sanddünen bestiegen. So das war heute unser Tag, aber das wollte ich Euch eigentlich nicht erzählen, sondern wie wir uns heute alle gefühlt haben. Es war atemberaubend wie wir so durch die Prärie gefahren sind. Der Wilde Westen war zum greifen nah. Okay die Postkutschen und Planwagen wurden durch Trucks ausgetauscht und die Pferde durch Bikes ersetzt. Aber was soll's wir haben uns wie echte Cowboy gefühlt. Bei einigen Teilnehmer hat sich so gar schon der John Wayne Gang eingestellt und ich würde mal sagen, da bekommen wir locker einen Medizinball durch. Auch ein paar Einheimische haben wir schon getroffen die stilecht ihren Colt an dem Gürtel trugen. Also das Feeling ist da und jeden Tag mehr in der Wildnis, werden wir zur Wildnis, die Mutation zum harten Biker, der auf der Straße lebt, hat begonnen. Mittlerweile trägt auch jeder schon was am Gürtel (da das mit den Colts nicht funktioniert hat), der eine eine Kamera, der andere sein Taschenmesser mit 45 verschiedenen Werkzeugen und der Dritte im Bund hat auch einen Beutel gefunden den er sich erfolgreich an den Gürtel geschnallt hat. Ja das Leben auf der Straße ist hart und wie bekannt „Nur die harten kommen in den Garten" :-). Nun zum Schluss noch ein paar Gedanken die mich heute beim Biken immer wieder beschäftigt haben. Ich habe am Straßenrand ganz unbemerkt von jedem Autofahrer einen Straßenkampf bemerkt. Die Natur kämpft gegen den Menschen und zwar Zentimeter für Zentimeter holt sich die Natur die von Menschenhand errichtete Strasse wieder zurück. Ganz still und heimlich graben sich Gräser und Blumen durch den Asphalt. Nachdem ich dies festgestellt hatte, habe ich meinen Blick in die Ferne streifen lassen und hab immer mehr Beispiele gefunden wo die Natur zurück geschlagen hat. Ob das Autos am Strassenrand sind die komplett von Gräsern überwuchert sind oder Wohnwägen sogar ganze Hauser verschwinden wieder in der Natur. Ein wahres Spektakel wenn man den Blick für die Kleinigkeiten entdeckt.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 8 Karsten: 8 Mutschi: 10
Anekdote des Tages:
Heute gibt es sogar zwei. Also beginnen wir mal mit der Ersten: Vor jedem Aufsitzen gibt uns unser Cheffee nochmals letzte Verhaltensanweisungen. Wie heute auch geschehen. Unteranderem gab es heute Anweisungen wenn wir einen Fotostop einlegen wollen dann braucht ihr nur kurz hupen oder das Licht aufblenden. Okay das haben alle Teilnehmer verstanden. Irgendwann während der Tour verspürte ich den Drang dringend Fotos zu machen (Super Motive und Stimmung). Ich blende das Licht auf und Hup wie ein Wilder aber na ja hat der Cheffee wohl nicht gemerkt, da er erst eine Meile später erst festgestellt hat, dass seine Jungs nicht mehr da waren. :-)
So und nun zum Zweiten Teil: Die Unterhosen und Socken neigen sich dem Ende entgegen obwohl wir sie schon ein paar mal gewendet haben. Also sind wir heute zum Wall Mart gefahren zum Wäsche kaufen. Jetzt müsst Ihr euch das bildlich vorstellen drei Männer stehen vor einem riesigen Regal Unterhosen und unterhalten sich darüber welche Unterhosen am besten sitzen ob Links- oder Rechtsträger ob mit Eingriff oder ohne Eingriff. Ein Bild für Götter. Gott sei Dank hat uns niemand verstanden. Aber ich kann Euch sagen wir haben uns auf ein Modell geeinigt. Und nein es werden keine Details verraten.

Betriebsausflug

Sonntag, 13. September 2009

 

So wo soll ich heute anfangen, am besten von Vorne. Erstmal vielen Dank an die Leser die dafür Verständnis gehabt haben, dass die Technik in Las Vegas versagt hat. Nennen wir es einfach mal menschliches Versagen. Wie die Überschrift ja schon mitteilt hatten wir gestern unseren Betriebsausflug und dadurch war das Redaktionsende schneller da als der Artikel geschrieben war. Kommt nicht wieder vor ist ganz feste versprochen und wird auch ohne Bedingung eingehalten, da ab heute der Cheffee Alkohol-Verbot für alle erteilt hat :-). So und nun zu den Ereignissen bzw. Erlebnissen auf den Weg nach Las Vegas. Da wir einige Meilen vor uns gehabt haben, sind wir mal richtig früh aus den Federn und zwar waren wir schon um halb acht auf dem Bock. Das erste Ziel war der Hoover Damm. Der Weg dort hin war ziemlich windig und man musste das Bike, ich würde jetzt mal auf 15 Grad schätzen (ich hab leider mein GEO-Dreieck vergessen :-) ), in den Wind legen damit man einigermaßen gerade ausfuhr. Nach ein paar Stunden haben wir das Tal in dem der Hoover Damm angeblichen stehen soll erreicht. Nun hieß es Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Der Hoover Damm ist nämlich Sicherheitszone, das hatten wir vorher leider nicht gewusst :-(. Also ca. eine dreiviertel Stunde im Ersten Gang, super Geschichte, diejenigen die schon mal Moped gefahren sind wissen von was ich spreche. Die Temperaturen die dort geherrscht haben waren ganz schön heftig. So nun hatten wir diesen komischen Damm gesehen, endlich konnte es weiter gehen ins Spielerparadies. So gegen spät Nachmittag sind wir dann auch heil und ganz in Las Vegas eingefahren. Zimmer schnell bezogen. Schnell noch geduscht und umgezogen, jede Minute ist kostbar und ab ins Getümmel. Die Zeit verrinnt wie im Fluge, halb neun ist es schon und ab ins Bett. So das war die Geschichte aus Las Vegas ........ :-) .
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 10 Karsten: 8 Mutschi: 9
Anekdote des Tages:
Ziemlich schnell und ziemlich einfach erzählt, gestern brauchten wir mal wieder heimische Gene im Blut und was macht man da in Las Vegas? Ganz einfach man geht ins Hofbräuhaus Las Vegas :-). So nun hatte ein Teilnehmer feste Vorsätze, also max. ein Weißbier weil mehr geht einfach nicht und wenn ich jetzt eine Maß trinken würde dann wäre ich total fertig. Okay ihr wisst schon was kommt :-). Wir waren wieder am Platz und anscheinend hat er eine kleine Amnesie bekommen, er war noch nicht mal gesessen da war die fesche Bedienung im original bayerischen Dirndl vor ihm gestanden und schon hat er sein nächstes Weißbier bestellt. Das nenne ich mal Vorsätze. :-)

Devil's cornfield

Montag, 14. September 2009

 

Hier sind wir wieder Live und On Air pünktlich für unsere Leser und brandaktuell von unserem Lebenstraum. Nachdem wir gestern frühzeitig ins Bett gegangen sind :-), sind wir natürlich heute frisch und munter schon wieder auf dem Highway Richtung Death Vally unterwegs. Ja noch eine kleine Ergänzung muss ich hier noch anbringen: Wir waren uns heute früh einstimmig einig, dass wir als echte Cowboys der Landstrasse nicht mehr für die Großstadt geeignet sind. Dieser ganze Kommerz und die vielen Lichter, das passt einfach nicht mehr zu uns. Also ab in die Einsamkeit und auf den Old Spanish Trail. Für die weniger Belesenen unter Euch :-), dass war der Weg, wo die ersten Einwanderer vom Pazifik unterwegs waren. Um so länger wir auf der Straße Richtung Death Valley unterwegs waren um so weniger Autos bzw. Bikes kamen uns entgegen. Das einzige was mehr wurde waren die Kreuze am Strassenrand. So und nun ein kleines Leserrätsel: Was sind unsere treusten Wegbegleiter? Die Lösung finden sie am Ende dieses Artikels. Hmmm wo war ich stehen geblieben? Ja genau Einsamkeit. Ich brauch euch ja wohl nicht zu erzählen welche Temperaturen wir heute auf den Trip hatten (Fönstufe 3 :-)). Kurz vor Death Valley gab es dann auch noch eine ordentliches Gesichts-peeling. Ein kleiner Sandsturm kam uns entgegen und dann hatten wir es geschafft. Übrigens keinem Teilnehmer ist der Sprit ausgegangen, das einzige was wir festgestellt haben, um so tiefer man in die Natur eindringt um so teuerer werden die Spritpreise. Nun begann der schönste Teil der heutigen Etappe, Berg-, Kurven- und Talfahrten. Wie wir dann den letzten Berg überwunden hatten, kamen wir wieder in ein Tal mit saftigen Wiesen und viel Grün. Das Ziel war greifbar nah, nur noch einen Katzensprung und wir waren in unserem Hotel und Gott sei Dank wieder unter der Landbevölkerung.
(Lösung: netsamnofeleT)
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 10* Karsten: 10 Mutschi: 10
Anekdote des Tages:
Also wo fange ich da an und wo höre ich da auf :-). Also seit zwei Tagen werden wir von unserem Cheffee auf Death Valley vorbereitet. Wir wurden auf sämtliche Gefahren hingewiesen, Klapperschlangen, Skorpione, Wassermangel und vieles mehr. Also was liegt nahe bevor wir in die Todesstrasse einfahren, wir gehen mal ein bisschen shoppen. Gesagt getan. Nachdem jeder hier seine festen Aufgaben hat, hab ich wieder mal die Bikes vor dem Einkaufscenter bewacht und Cheffee ist Wasser kaufen gegangen. Natürlich hatte er seinen Träger (Heppe) wieder dabei. Ich konnte meinen Augen nicht trauen wie sie wieder zurück kamen, sie hatten sage und schreibe 12 Liter Wasser gekauft. Ich weiss ja nicht welches Buch er da gelesen hat (Wie durchquere ich zu Fuss das Death Valley?) aber Wasser hatten wir jetzt genug. Übrigens wir haben immer noch genug Wasser :-).

Der Berg ruft

Dienstag, 15. September 2009

 

So lassen wir mal den heutigen Revue passieren. Nachdem wir gestern eher in einem kargen Landstrich unterwegs waren, sind wir heute in einem Tal gefahren das geprägt war von Seen, Wäldern und Bergen. Die Temperaturen haben eher an Deutschland erinnert als wie an Kalifornien. Wir hatten heute so im Durchschnitt 25 Grad. Also vergleichbar mit einem schönen Sommertag in Deutschland. Nach unserem Frühstück sind wir wie jeden Tag gleich auf die Bikes und los ging es. Erstmal ca. 100 Meilen auf dem High Way. Bevor wir nun in die Berge abbogen haben wir mal wieder einen echten Kaffee mit einer italienischen Kaffeemaschine zu uns genommen. Ich kann euch sagen, dass war ein Hochgenuss. Wenn ich ganz ehrlich bin, sie können ja viel die Amerikaner aber Kaffee kochen können sie nicht. Ja und dann ging es in den Pass, endlich. Ein Kurve jagte die andere Kurve. Ein wahrer Hochgenuss, nur Sex ist besser. Wir fuhren durch Wälder immer das Panorama von Hochalpinen Bergen vor Augen. Dann wieder eine Kurve und vor unseren Füssen lag ein wunderschöner Bergsee der zum Baden einladet. Im See spiegelte sich der blaue Himmel und die Sonne. Es machte den Anschein als würden die Sonnenstrahlen auf dem kristallklaren Wasser tanzen. Leider drängte der Zeitplan und wir mussten weiter und im Vertrauen es war a...... kalt das Wasser. Kurve um Kurve schraubten wir uns dem Gipfel näher und dann war es so weit wir hatten das Hochplateau erreicht. Eine weite Prärie mit saftigen Weiden erstreckte sich vor unseren Augen und in mitten dieser unendlichen Weite wieder ein kleiner Bachlauf der sich wie gemalt durch die Ebene schlängelte. Nach einer kurzen Pause und zwei Zigaretten später (Harley- & Marlboromen ;-) ) ging es der Talfahrt entgegen. Hier wurde uns ein neues Spektakel geboten (war nicht so ganz der Hit). Wir fuhren mitten durch ein Gebiet, dass vor kurzem komplett abgebrannt war. Ein sehr seltsamer und unwirklicher Anblick. Bei einer Pause sind wir etwas nachdenklich geworden und haben uns gemeinsam gefragt wie viele Tiere hier wohl ihr Leben lassen mussten. Am späten Nachmittag sind wir dann in unserem Motel angekommen, dass wirklich absolut „idyllisch" liegt. Hier sagt sich wirklich der Hase und der Fuchs gute Nacht und die ungefähr 200 Senioren die hier mit ihren Bussen übernachten. So das war's für heute, ich freu mich schon auf morgen um Euch die neusten Geschichten von unserer Tour zu berichten.
Nun noch ein Anliegen in eigener Sache: Ich möchte dieses Forum nutzen um uns bei unseren Ehefrauen und Lebenspartnerin ganz doll zu bedanken, dass sie dies alles mit uns mit gemacht haben. Auch für die Kulanz die sie uns entgegen gebracht haben. Wir wissen dies sehr zu schätzen. Also im Namen aller Beteiligten vielen Dank noch mal und wir vermissen euch.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 10 Karsten: 10 Mutschi: 10***
Anekdote des Tages:
Na es fällt mir schwer euch diese Geschichte zu erzählen aber ich muss wohl. Die Geschichte ist kurz erzählt, nachdem wir heute Früh fertig gepackt hatten und ich war heute mal als erster fertig, sonst müssen die anderen immer auf mich warten, habe ich mir gedacht irgendwann musst du auch mal den Macker raus hängen lassen. Gesagt getan auf das Bike auf gestiegen, Maschine anlassen noch mal kurz Gas gegeben, damit auch die letzten die noch schlafen jetzt wissen, dass ich vom Parkplatz fahr. Natürlich hatte ich die gesamte Aufmerksamkeit des Motels, viele Augen musterten mich. Die Brust schwelte an und wurde immer größer, naja ich glaub ich bin einen halben Meter gefahren und hab die Maschine vor lauter geschwelter Brust abgewürgt. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen das ich den Spott inne hat. Okay kann alles mal passieren.
Ja manche setzen den Helm verkehrt rum auf, wieder andere setzen sich auf die falsche Maschine und ich würg halt eine Harley ab. Übrigens wurde mir dann gleich bescheinigt, das sie so was noch nie erlebt haben, dass man eine Harley abwürgen kann und dass, das technisch gar nicht möglich wäre. Also liebe Leser falls sie mal ein ähnliches Erlebnis hatten wäre ich um zahlreiche Zuschriften unter der bekannten Anschrift dankbar. In diesem Sinne niemand ist unfehlbar.

Harte Arbeit

Mittwoch, 16. September 2009

 

Gleich mal vorweg, das Etappenziel war heute harte Arbeit. Wie der Cheffee im Video-Diary euch mitgeteilt hat, wer erzählt, dass es in Amerika keine Kurven gibt, der kennt dieses Land nicht. Wenn es hoch kommt dann sind wir heute maximal fünf Meilen gerade aus gefahren, der Rest waren Kurven. Da waren enge, gemeine, schöne und nie endende Kurven vorhanden. Das ganze hat natürlich ein paar Wehwechen hinterlassen. Also was tut mir heute alles weh: da wäre mal mein Hinterteil, Rücken, Oberarme, Handgelenke, Finger und die Knie nicht zu vergessen, aber ich lebe noch und es hat einen heiden Spaß gemacht. So nun zum heutigen Tag, man kann den Tag eigentlich in drei landschaftliche Abschnitte teilen: Da wäre am Vormittag das typische Farmerland mit Wiesen, Kühe und Farmen die einen weißen Gartenzaun davor hatten, dann kam die Toscana mit Hügeln leichte Bepflanzung und ab und zu einen Weinberg und zu guter letzt kam dann der Abschnitt mit nur Bäumen, Bäumen und nochmals Bäumen. Zum Schluss sind wir dann in unserem Hotel eingelaufen, dass direkt am See liegt. Das war in Kürze unser heutiger Tagestrip.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 10 Karsten: 9 Mutschi: 9,5
Anekdote des Tages:
Ja die Anekdote des Tages mal überlegen, genau jetzt ist sie mir wieder eingefallen, allerdings muss ich dazu ein wenig ausholen. Wie schon erwähnt gibt es bei uns in der Truppe feste Einteilungen. Cheffee ist für den Wasservorrat verantwortlich :-), Heppe ist unser Fotograf und ich bin das Kamerakind. Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt gibt es einige Fotos unter dem Fahren, das ist unserem Heppe zu verdanken, da er die entsprechenden Fahrkünste beherrscht und das ganze unter dem Fahren erledigt. Ich dagegen bevorzuge den Stillstand für die Takes bzw. für das Videographieren. Nun hab ich unseren Cheffee zu mindestens schon so weit, dass er ab und zu mal stehen bleibt damit ich ein wenig filmen kann. Ja und heute ist er auch wieder mal stehen geblieben mitten im Wald, man hat den Wald vor lauter Bäume nicht gesehen. Cheffee fragt dann ganz großzügig, ist das hier ein guter Platz zum Filmen? Ich antwortete dann ganz spontan, okay dann film ich halt ein paar Bäume. In diesem Sinne, morgen gibt es wieder mehr, aller Tage ist nicht Abend ich komm wieder keine Frage. Euer Mutschi

A8 bei Ferienbeginn

Donnerstag, 17. September 2009

 

Heute war ein Tag, fast ohne Highlights. Die Überschrift verrät es, die Etappe lag unter dem Motto von Punkt A zum Punkt B zu kommen. Ja geschafft haben wir das schon, aber schön ist was anderes. Die Etappe hat uns zu fast 100 Prozent über den High Way geführt. Der High Way hatte teilweise sechs Spuren in eine Richtung, da könnt ihr Euch vorstellen was da los war. Na ja man könnte jetzt sagen eine sechsspurige Autobahn ist was tolles, aber es ist teilweise zu gegangen wie auf der A8 Richtung Österreich am Irschenberg am ersten Ferientag der Sommerferien. Wenn ich eine Wertung für diese Etappe abgeben darf, war dies die schwächste Etappe des gesamten Tour bis jetzt. Die letzten Tage hatten wir immer wieder ein erwähnenswertes Highlight, heute hat das gefehlt. Aber ein Erlebnis gab es heute schon, dass erwähnenswert ist. Heute Abend sind wir das erste mal im T-Shirt zum Essen gefahren, also ohne Lederjacke, Nierengurt, Handschuhe, Motorradstiefel und Lederhose. Keine Angst in Kalifornien ist Helmpflicht und den hatten wir natürlich schon dabei. Auf jeden Fall ist das noch einmal eine Steigerung des Freiheitsgefühls. In diesem Sinne ich bin sicher, dass es morgen wieder mehr zu berichten gibt, da wir da auf der Küstenstraße Richtung Fort Bragg unterwegs sind.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 9 Karsten: 8 Mutschi: 5
Anekdote des Tages:
Nachdem es heute keine Anekdote des Tages gibt, weil nichts passiert ist, erzähl ich Euch noch eine Geschichte von gestern. Also das erste was wir machen wenn wir im Hotel ankommen ist ausgiebig duschen. Wir befreien uns praktisch vom Staub der Straße. Da es immer einen kleinen Kampf um die Handtücher gibt, hat gestern der Cheffee den Heppee mit einem kleinen Trick beim Handtuchkampf ausgetrickst. Heppee fragt den Cheffee nach den Handtücher - Cheffee antwortet ja kein Problem es ist noch ein Handtuch da und zwar das schön zusammengelegte wäre seins. Heppee geht unmittelbar nach diesem Gespräch zum Duschen, nachdem er fertig ist nimmt er das beschriebene Handtuch und was muss er feststellen, es ist kein Handtuch sondern der Duschvorleger mit den Massen so 30 cm auf 50 cm.

Segeln mit den Vögeln

Freitag, 18. September 2009

 

Heute kann ich Euch wieder viel berichten. Es war mal wieder ein Feuerwerk von sensationellen Eindrücken. Erstmal möchte ich Euch kurz schildern an welchem Platz ich heute schreibe, damit ihr einen kleinen Eindruck erhält in welchem Landschaftsstrich wir uns derzeit aufhalten. Also im Augenblick sitze ich auf unserer Terrasse im Motel. Vor mir fließt ein kleiner Bach den Berg herunter. Auf der gegenüber liegenden Seite ist dichter Mischwald und eine kleine Holzhütte steht dazwischen. Der Bach mündet im Pazifik und die Sonne taucht gerade in die Gischt ein. Die Wellen sind alle rot gefärbt und schauen aus als würden sie brennen. Vom Meer weht ein leichter Wind Land einwärts und bringt eine frische Briese mit. Viele Geräusche um werben meine Ohren, angefangen von Vögelgezwitscher, Katzengejaule und in der Ferne das leise rauschen der Route No. 1. So ich hoffe ihr könnt euch jetzt ein Bild machen. Lassen wir mal die ersten 10 Meilen heute Früh weg und beginnen damit, dass wir an der Pazifikküste angekommen sind. Wer schon mal an dieser Küste war, weiss das hier eine steife Prise weht. Die Temperaturen sind schlagartig gesunken. Sämtliche Lüftungsschlitze an den Jacken wurden geschlossen und alle Halstücher gezückt. Nachdem nun die Bekleidung den äusseren Verhältnissen angepasst waren konnte es los gehen. Immer der Küstenstrasse Richtung Norden und auch hier gab es nur Kurven, wie das so Küstenstrassen an sich haben. Begleitet wurden wir von Vögeln die mit uns gesegelt sind oder wir mit ihnen gefahren sind. Die Vögel waren über unseren Köpfen zum Greifen nah. Vorbei an romantischen Strandhäusern und einladenden Kaffees am Strassenrand wo der Duft von frischgemahlenen Kaffee auf die Strasse drang. Dann wieder ein kleiner Hügel der von Greifvögeln (ich schätze es waren so 7 Stück) belagert war. Neben dem Trommeln der V-Twin Motoren immer das Rauschen des Pazifiks, was für eine Sinfonie der Empfindungen. Ab und zu wurde dies nur durch ein donnern unterbrochen und dieses kam von den großen Trucks die hier fast ausschliesslich Holzstämme transportieren. Eine Meile um die andere Meile haben wir so hoch geschraubt, bis wir am Ziel waren. Nach einem kurzen Stop am Zimmer ging es gleich wieder weiter in Richtung City, der Magen ruft. Noch kurz den Geldbeutel wieder gefüllt an einer Bank die noch nicht pleite ist und ab auf die Suche nach einem schönen Fischladen. Gesagt getan direkt am Hafen haben wir uns einen schönen frisch gefangen Fisch gegönnt. So das war es für heute.
Eine Anmerkung noch in eigener Sache: Ich möchte einem Stammleser auf diesem Weg alles Gute zum Geburtstag wünschen. In diesem Sinne alles Gute zum Geburtstag Sepp H..
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 9,5 Karsten: 9,5 Mutschi: 10**
Anekdote des Tages:
fällt heute aus, denn es gab einfach nur fantastische Eindrücke, die weit weg sind, als Anekdote zu taugen.

Knollnase :-)

Samstag, 19. September 2009 und Sonntag 20. September 2009

 

Nachdem wir schlappe 130 Meilen zurück gelegt haben sind wir in der großen Stadt von der Knollnase angekommen. Natürlich wollten wir gleich mal die berühmte Golden Gate Bridge videographieren und Fotos schießen. Satz mit X war wohl nix. Umgehend wurden wir vom Cheffee aufgeklärt, dass die Brücke 61% der Zeit im Nebel ist und das war sie auch zu 100%. Nichts aber auch wirklich nichts war von ihr zu sehen. Wie mit einem weißen Bettlacken war sie verhüllt, als wäre gerade Christo da gewesen. Na ja wir haben es mit Humor genommen wir haben ja morgen auch noch einen Tag in San Francisco :-), aber gleich mal vorweggenommen am nächsten Tag war sie auch nicht zu sehen. Jetzt hoffen wir halt noch auf morgen in der Früh bevor wir San Francisco wieder verlassen. Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen haben sind wir gleich los gezogen. Erst noch schnell ein paar Mitbringsel besorgen und dann in die pulsierende Stadt abtauchen und auf Entdeckungstour gehen. Wie erkundet man eine fremde Stadt am besten? Ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmittel. Gesagt getan und schon waren wir wohl in der bekanntesten Straßenbahn der Welt und zwar im Cable Car. So nun galt es die nächste Entscheidung zu treffen, wo ist in der Stadt wohl am meisten los? Auch ganz einfach und zwar im Hafen. Also sind wir im Hafen ausgestiegen und haben nach einem ausgiebigen Spaziergang eine gemütliche Kneipe gefunden. Das gemütliche an der Kneipe war, dass sie 42 Sorten Bier vom Fass hatte. Keine Angst wir haben nicht alle 42 Sorten probiert. Ich kann Euch sagen, dass was die als Bier bezeichnen, dass könnte man in Deutschland maximal als Teewasser verkaufen :-). Irgendwann hat dieser Abend dann auch sein Ende gefunden und wir sind erschöpft ins Bett gefallen. Heute ging es gleich in der Früh so gegen Neun los. Erst einmal eine Besichtigungstour mit einem echten Londoner Bus. Wir wollten ja wie gesagt die Brücke noch mal sehen, was ja nicht funktioniert hat :-(. Dafür haben wir aber viele andere Hot Spots kennengelernt, wie z.B. Alcatraz, einige Kirchen und das höchste Gebäude von San Francisco. Was wir allerdings heute schon vermisst haben war unser gewohntes Geräusch der V-Twin Motoren, deswegen freuen sich alle Teilnehmer schon auf morgen wenn es wieder weiter geht.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 10 Karsten: 10 Mutschi: 10
Anekdote des Tages:
Nachdem es heute ja um zwei Tage geht, gibt es auch zwei Anekdoten. Also fange ich mal mit der ersten an: Sie könnte auch unter der Überschrift „Verräter" veröffentlicht werden. Als wir gestern los gefahren sind hat der Heppee und ich den Cheffee noch mal sicherheitshalber gefragt was wir anziehen soll, schließlich hat er die entsprechende Kompetenz innig. Sofort erhielten wir eine kompetente Antwort, ich zitiere: „Ihr könnt heute leicht ein T-Shirt anziehen, da wir ja die Pazifikküste verlassen und ins Landesinnere fahren und hier ja die Temperaturen wieder angenehmer werden." Zitat Ende. Gesagt getan T-Shirts wurden angezogen und los ging es. Das einzige was nicht funktionierte, es wurde einfach nicht wärmer sondern kälter und kälter. Irgendwann macht dann der Cheffee an einer sonnigen Waldlichtung halt. Er teilte uns umgehend mit, dass „es ihn friert". Das konnte man auch unschwer daran erkennen das der Atem auf einmal sichtbar war. Cheffee ist ein kluger Mensch, er erklärte uns dann das er vorsichtshalber ein long-sleeve griffbereit hat und das er sofort überzog; leider hatten wir kein long-sleeve griffbereit und mussten eine ganze Weile weiter frieren. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, das wir ganz in San Francisco angekommen sind und keine Erfrierungen erlitten. Was sagt uns das? Nicht alles was der Cheffee sagt, kann man ernst nehmen.
So und nun zur zweiten Anekdote die sich heute zugetragen hat. Nachdem wir mit dem sightseeing Bus vom Hafen zurück fahren wollten, hatten wir auf einmal ein kleines technisches Problem im Bus. Es machte einen lauten Krach und Heppee meinte sofort, dass die Antriebswelle gebrochen ist. Irgendwie ist uns allen das Herz in die Hose gerutscht, da wie ihr sicherlich alle wisst, ist ja San Francisco von den Straßen her sehr hügelig bis bergig und wir sind gerade an der steilsten Stelle von der ganzen Tour gestanden. Ihr könnt euch weiterhin vorstellen dass wir dann alle nachdem dritten Versuch vom Busfahrer weiter zu fahren und es immer rückwärts ging als eigentlich vorwärts, froh waren wie wir den Bus verlassen durften. Und was sagt uns das? Motorradfahren ist weniger gefährlich als Busfahren :-).

"The Fog" Der Nebel des Grauens

Montag, 21. September 2009

 

Na der Artikel ist heute gleich und in Kürze geschrieben. Wir sind mal wieder etwas früher aufgestanden, da wir ja noch die Golden Gate Bridge sehen wollten. Allerdings ist auch dieser Versuch in den Nebel gefallen. Dafür haben wir aber im Hafen gefrühstückt, war auch ganz nett :-). Nachdem es ja nix zum Sehen gab sind wir gleich quer durch San Francisco los gedüst. Eins kann ich Euch sagen, Anfahren am Berg mit dem Bike kann ich jetzt :-). Übrigens da wir den Wettervorhersagen vom Cheffee nicht mehr ganz so vertrauen, sind der Heppe und ich langärmlig in den Tag gestartet und der Cheffee mit T-Shirt. Diese Entscheidung würde sich bald bezahlt machen. Unmittelbar nachdem wir San Francisco verlassen haben, hat sich das Wetter nicht aufgeklärt wie alle Teilnehmer gehofft hatten sondern die Sicht ist immer schlechter geworden und die Temperatur ist immer weiter gefallen. Also die Sicht lag so in den schlechtesten Gebieten bei unter 50 Meter (Den Cheffee habe ich teilweise gar nicht mehr gesehen und das kam nicht davon weil er so weit voraus gefahren ist.). Die Temperatur lag bei ca. 60 Grad, nicht Celsius sondern Farenheit. Ja es war ein ungemütlicher Tag wir sind nach und nach ausgekühlt, die Finger haben wir nicht mehr gespürt und einige Teilnehmer haben sogar gezittert. Sobald auch nur annähernd ein Sonnenstrahl durch die dicken Nebelschwarten durch drang haben wir eine Pause gemacht um uns aufzuwärmen. Wenn ihr nun wissen wollt was wir heute gesehen, eigentlich nix allerdings sind wir angeblich am schönsten Strandabschnitt gefahren, den es an dieser Küste gibt :-(.
Ja das war der heutige Tag, wir haben diesen eher schrecklichen Tag im Whirlpool bei 38 Grad Celsius beendet. Kein Teilnehmer hat Erfrierungen erlitten. Übrigens das Motel ist auch komplett vom Nebel umgeben, allerdings wurde uns bestätigt, dass das ganz normal sei, erst im Oktober wird es wärmer „Indian Summer" :-).
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 9 Karsten: 7 Mutschi: 6
Anekdote des Tages:
Die Anekdote des Tages kommt heute mal nicht von einem Teilnehmer sondern von einer Beobachtung. Wir fahren gerade so im Nebel dahin, erscheint vor uns ebenfalls ein Harleyfahrer. Er hatte eher den gemütlichen Fahrstil, im Gegensatz zu uns wir sind eher sportlich unterwegs :-). Ist aber kein Problem, wir überholen nicht und fahren schön Konvoi, so wie einst Rubber Duck. Dabei bemerkten wir das der gute Biker vor uns die Kurven ziemlich schön ausfahrt und immer ganz gemütlich durchschaukelt. Okay da stimmt was nicht dachte der Cheffee und erhöhte den Sicherheitsabstand. An der nächsten Kreuzung kommen wir alle zum Stehen. Der Biker vor uns wollte rechts und wir links abbiegen. Aus diesem Grund wollte er sich von uns verabschieden, allerdings haben wir ihn nicht verstanden auch der Cheffee der super Englisch spricht hat ihn auch nicht verstanden, keiner konnte ihn verstehen weil der gute Biker mit mind. zwei Promille sein Bike durch die Gegend gelenkt hat. Um die Geschichte zu Vervollständigen es war glaube ich so halb zwölf Uhr Mittags. Da sag ich nur noch „Hut ab", wir hätten wahrscheinlich nicht mal mehr die Bikes gefunden.

Meine lieben Liebenden

Dienstag, 22. September 2009

 

So meine lieben Liebenden, dass wird mein letzter Artikel bevor ich mich von Euch verabschiede, also alle Ohren und Augen auf und ab geht die Post „here I am". Heute gibt es einiges zu berichten, fangen wir mal mit den Unterschieden an, da wäre mal der Temperaturunterschied der absolut zu erwähnen ist. Niedrigste Temperatur waren 15 Grad C und höchste Temperatur waren 42 Grad C und das nicht so wie in Deutschland unten im Tal warm und am Berg oben kalt nein sondern genau umgekehrt oben am Berg heiß und im Tal kalt. Auch dieses haben wir gut überstanden, es hat uns praktisch gar nichts ausgemacht wir sind ja schließlich echt harte Biker die nichts umbringt. Ja was hat es noch für Unterschiede gegeben hmmm mal überlegen ja genau die unterschiedliche Bekleidung: Cheffee hat ein T-Shirt, ein langarm Shirt und ein Sweatshirt plus Jacke angehabt. Heppee hatte nur einen Pullover und Jacke angehabt. Ja und ich bin heute mal nackt gefahren, nein schmarrn bevor ich jetzt tausend Zuschriften von meiner weiblichen Fan Gemeinde erhalte damit ich entsprechende Fotos veröffentliche muss ich Euch leider oder Gott sei Dank enttäuschen, bin mit den selben Klamotten wie immer gefahren. Ja und dann waren da auch noch die Unterschiede der Straßen die wir heute gefahren sind, am Berg ganz schmal und kurvig und im Tal flach und breit. Genau der wichtigste Unterschied am Berg Sonne und im Tal, ja ihr wisst es schon neblig (aber an den haben wir uns jetzt gewöhnt, wir wissen jetzt wie wir ihn nehmen müssen, nämlich einfach ignorieren und denken das wäre die Sonne :-) ). Außerdem was das heute glaube ich die Etappe mit den meisten Tieren, neben den alltäglichen Tieren haben wir heute Pelikan, Möwen, Seehunde, Rehe und einen Rotkopfadler (oder so ähnlich) gesehen. Also wie ihr seht haben wir heute einen sehr abwechslungsreichen Tag gehabt. Speziell für mich war es die spannenste Etappe, weil wir heute über einen Truppenplatz der US Army gefahren sind. Beim Einfahren in die Base wurden wir dann entsprechend kontrolliert, neben Passkontrolle und Sonnenbrillen abnehmen wurde diese Hürde schon mal erfolgreich genommen. Wir dachten ja im Vorfeld, dass die uns da nie rein lassen würden, aber probieren geht über studieren. Dann waren wir drin, wir fuhren dann ca. 15 Meilen quer durch den Stützpunkt flankiert vom emsigen Treiben der Soldaten. Dann wieder vorbei an Schießständen mit Häusern, Autos und Zielscheiben. Wieder eine Kurve weiter standen dann Panzer und entsprechende LKW's. Fotografieren war ja verboten und am Eingang wurden uns genaue Verhaltensrichtlinien mitgegeben für die Durchfahrt, einfach eine spannende Sache. So das war es aber nun für heute. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge freu ich mich morgen auf meinen Abschiedsartikel. In diesem Sinne immer schön brav bleiben.
Befindlichkeiten der Teilnehmer auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 für super geil steht:
Heppe: 9 Karsten: 10 Mutschi: 10***
Anekdote des Tages:
So und nun zum Schluss noch ein Schmankerl für Euch. Heute bin mal wieder ich dran. Als kleine Vorabinformation ich bin Brillenträger und einige Dioptrien sind auch schon da. Die Biker unter Euch werden das beschriebene Problem sofort verstehen. Also los geht es. Heute Früh, es war mal wieder neblig und sau kalt habe ich mir gedacht ziehst dich mal so richtig warm an damit es dich nicht gleich wieder friert. Gesagt getan. Außerdem hab ich meinen Gesichtsschutz ebenfalls angezogen. Das Problem dabei ist wenn es so kalt ist und man mit Gesichtsschutz fährt, läuft die Brille immer an. Also lang überlegt was machst denn jetzt entweder im Gesicht frieren oder nichts sehen. Leichte Entscheidung, probierst es halt mal heute ohne Brille wirst schon was sehen, schließlich ist frieren schlimmer als nix sehen. Na ja die erste Meile hab ich mir gedacht das wird schon, die Autos hab ich ja noch gesehen aber die Tempolimits, das war irgendwie ein Problem. Cheffee ist natürlich wie schön voraus gefahren und der erste Turn in der Früh ist beim Cheffee immer lang bis er Pause macht. Ich hab die Pause herbeigesehnt, weil irgendwie das mit dem Sehen nicht besser wurde. Aber eins kann ich Euch sagen gefroren hab ich im Gesicht nicht. Gott sei Dank jetzt bleibt er endlich stehen und ich konnte endlich meinen Gesichtsschutz abnehmen und die Brille auf. Ahhh war das ein erhebendes Gefühl wenn man die Straße wieder sieht auf der man fährt. Somit hatte die heutige Etappe auch noch einen Lerneffekt für mich: Lieber ein bisschen im Gesicht frieren aber dafür wissen wo man hinfahrt. Ich wünsch Euch was :-)
Euer Mutschi

The Day After

Mittwoch, 23. September 2009

 

So das Werk ist vollbracht. 3.150 Meilen oder rund 5.000 Kilometer weiter haben wir heute erfolgreich und ohne Blessuren an Mensch und Maschine das Unmögliche wahr gemacht, wir haben unseren Traum gelebt. Leider endet auch hier die Geschichte schon, wir müssen nämlich leider aus finanziellen Gründen die Auflage einstellen, da die Abonnementenzahl rapide zurück gegangen ist. ;-). Ich kann mich an dieser Stelle nur bei allen Stammlesern bedanken. Auch an den vielen Kommentaren die wir erhalten haben und damit ein Teil unseres Abenteuers geworden sind. In diesem Sinne vielen DANK. Auch möchte mich im Namen aller Teilnehmer beim Cheffee bedanken für die tolle Organisation. Hier noch ein kleiner Appell an Dagmar, kauf ihm bitte ein neues Navi dann klappt es auch mit der Reiseleiterprüfung :-). In diesem Sinne vielen Dank an alle Beteiligte. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht mit meinen besten Freunden quer durch die USA zu fahren.
Das war es!!! Mutschi grüßt den Rest der Welt!!!! und freu mich jetzt auf daheim.
EUER Mutschi

Aktuelles

 

07/2019

Done! LetzRockiesTour ist beendet

06/2019

Die Packliste steht, Online Check Ins sind gemacht

05/2019

Die Vorbereitungen zur LetzRockiesTour laufen auf Hochtouren

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© Karsten Rusch